Rasbora-Aquaristik
aktualisiert am 15.3.2010
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Belüftung für Zuchtanlage

Am effektivsten sind auf Dauer Kompressoren (Verhältnis Stromverbrauch/Leistung). Es gibt sie von verschiedenen Herstellern (Hailipai/China und Medo/Japan), und sie unterscheiden sich in der Leisung, Lautstärke und den Anschaffungskosten. Medo-Kompressoren mit teflonbeschichtetem Kolben sind extrem leise und auch etwas stärker als die chinesische Konkurrenz, was natürlich seinen Preis hat. 

Aber auch eine altgediente Wisa-Pumpe kann in ihrer Leistung an der Zuchtanlage noch optimiert werden. Dazu brauchen wir eine sogenannte Druckdose, die aus Kunststoff-Abwasserrohr aus dem Baumarkt hergestellt wird. In ihr kann sich ein gleichmäßiger Druck aufbauen, die Reibung in den Schläuchen wird durch kürzere Wege verringert, das An- oder Abstellen eines Lufthahns wirkt sich nicht so stark auf die übrigen Luftverbraucher aus.

Ein Rohr von mind. 50 mm Durchmesser (je grösser desto besser) wird auf einer Seite mit einem Deckel verschlossen, auf die andere Seite kommen eine sog. Doppelmuffe und ein weiterer Deckel. Damit der Luftdruck die Konstruktion nicht auseinanderdrückt, werden an den Stellen, an denen die Dichtungen sitzen , je gegenüberliegend zwei kleine Spax-Schrauben in das Rohr geschraubt. In eine der beiden Deckel kann man nun, in ein eigens dafür gebohrtes Loch, ein Lufthähnchen für eine Membranpumpe oder einen Schraubstutzen (Eheim-Ersatzteil) für einen Kompressor einschrauben.

Die Länge unserer Druckdose hängt von den räumlichen Gegebenheiten unserer Zuchtanlage ab. Sie wird meist oberhalb des Regals horizontal angebracht und sollte etwa so lang sein, wie das Regal breit ist. Wer den Luxus eines “Fischkellers” besitzt, läßt das Rohr oberhalb der Regale entlang laufen, es gibt Winkel von 90°, die eine Verlegung um die Ecke erlauben. In die Längsseite des Rohres können nun in einer Reihe, je nach Anforderung, Löcher von 5 mm Durchmesser gebohrt werden. Hier werden die benötigten Lufthähnchen eingeschraubt. Dafür haben sich einzelne Metallschraubhähnchen aus dem Zoohandel oder die Hähnchen aus dem Gardena Microdripsystem bewährt. Beide dichten sich beim Einschrauben ins Rohr ab. Die Gardena-Hähnchen sind ja eigentlich für Wasser gemacht und sind in sich nicht immer optimal dicht. Fehlen beim Ausbau der Anlage weitere Hähnchen, werden einfach neue Löcher gebohrt und weitere Hähnchen eingeschraubt. Die Luftschläuche zu den einzelnen Filtern verlaufen so alle von oben nach unten.