Rasbora-Aquaristik
aktualisiert am 15.3.2010
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Rasbora- ein Zauberwort für viele Aquarianer - nicht erst seit Amano sie hoffähig gemacht hat

Einige dieser asiatischen Bärblinge gehören zu den beliebtesten Aquarienfischen. Sie sind meist prachtvoll gefärbt, friedlich und meistens recht anspruchslos. Lange Zeit wurden unter der Gattung Rasbora viele Arten zusammengefasst, die nun in eigenständige Gattungen überführt wurden.

Die bekannteste ist sicher die Keilfleckbarbe (T. heteromorpha), die heute zu der Gattung Trigonostigma gehört. Sie und drei weitere Arten sind durch den charakteristischen Keilfleck an der Seite gut zu erkennen: T. espei und gelegentlich T. hengeli kann man im Handel finden, T. somphongsi bleibt bisher eine aquaristische Seltenheit. Im Gegensatz zu den übrigen “Rasboren” legen sie ihre Eier an der Unterseite der Wasserpflanzen ab.

Die Zwergbärblinge, Boraras (KOTTELAT und VIDTHAYANON 1993) haben ihren eigenen Freundeskreis. Zu ihnen zählen der bekannte B. maculata sowie B. brigittae, B. micros, B. merah und B. urophthalmoides und noch eine unbeschriebene Art. Sie werden kaum größer als 2 cm und mögen dicht bepflanzte Aquarien mit Javamoos. Das Wasser für sie sollte weich und vor allen Dingen sauer sein, sie können gut mit Zwerggarnelen und kleinen Welsen vergesellschaftet werden. Unter diesen Vorraussetzungen kommen bei einem kleinen Schwarm, der regelmäßig mit Lebendfutter gefüttert wird immer wieder Jungfische hoch.

Die Gattung Sundadanio (KOTTELAT und WITTE 1999) umfasst derzeit nur eine Art, S. axelrodi. Von ihr sind einige Farbvarianten im Handel, eine rötliche aus West-Borneo (Anjungan) und ein Blaue von Riau bei Sumatra. Das Vorkommen reicht von den großen Sundainseln Sumatra und Borneo bis zu einigen kleinen vorgelagerten Inseln. Auch sie lassen sich im Daueransatz gut, wenn auch nicht in großen Mengen vermehren. Die Afterflosse der Männchen ist dunkelrot bis fast schwarz gefärbt, die Weibchen wirken bei guter Konstitution etwas fülliger.